Tackle Tour – Mein Setup 2018

In den letzten Wochen habe ich mich viel mit Gummifische für Barsch und Zander auseinander gesetzt. Denn, ich stelle gerade meine Köderpalette um. Neben Jerks und Wobbler, dürfen mich auch einige große Gummifische verlassen. Da es an meinem Hausgewässer sehr wenige Hechte gibt, brauche ich keine Köder für über 200€. Da konzentriere ich mich lieber auf unser Stachelritter.

Die Umstellung meines Tackles, kommt auch euch zu gute. Denn ihr könnt eine ganze Tacklebox mit noch ungefischten Barschködern gewinnen!

Aber nun zu meinem Setup!

Ruten & Rollen

Barsch- & Zanderrute
Zanderkombi

Als Zanderrute fische ich eine Cormoran Softlure GTS. Da ich hauptsächlich an der Mosel unterwegs bin, habe ich mich für die Version mit 2,70m Länge und 40-90g Wurfgewicht entschieden. So bin ich in der Lage, meine Köder bis in den Hauptstrom zu werfen und dementsprechend schwere Jigköpfe zu nutzen. Denn gerade nach der Schneeschmelze aus Frankreich, benötigt man das Gewicht, um den Köder am Platz zu halten. Aber auch bei leichten Köpfen habe ich volle Köderkontrolle, da ich jede Bodenberührung über den Blank wahrnehmen kann. Trotz des harten Blanks, verfügt die Rute über eine relativ weiche Spitze, so dass auch Barsche nicht aussteigen.

Als Rolle verwende ich eine Daiwa Legalis 3500HA. Die Rolle ist mit ihren 385g zwar recht schwer, passt allerdings gut zu der Rute. Die Legalis läuft schön weich und, bei guter Pflege, schön geräuscharm. Die Frontbremse springt schon bei leichtem Zug gut an. Der Schnureinzug beträgt 101cm pro Kurbelumdrehung.  Immer Sommer perfekt und im Winter mache ich aus diesem Grund  nur eine halbe oder dreiviertel Kurbelumdrehung. Da stehen die Zander ja meistens auf langsame Köderführung.

Als Schnur fische ich die Daiwa J-Braid in einer 0,18er Stärke. Die Schnur läuft super leise von der Rolle und auch die Farbe bleibt vergleichsweise lange erhalten. Ich fische hauptsächlich Chatreuse, da ich die Schnur gut sehen kann und so auch extrem vorsichtige Bisse erkennen kann.

Barschkombi

Als Rute für die kleinen Punks, habe ich dieses Jahr die Sportex Black Arrow für mich entdeckt. Die Rute habe ich ausführlich in meinem Testbericht beschrieben.

Als Rolle verwende ich eine J.C. Custom 2500FD. Diese Rolle ist wohl mal in Zusammenarbeit von Angelgeräte Bode und James Cook entstanden. Die Rolle ist wunderbar leicht und unfassbar leichtgängig. Leider Gottes gibt es diese Rolle nicht mehr zu kaufen. Auch stundenlange Recherche im Internet, brachten die Rolle nicht mehr hervor. Falls ihr diese Rolle irgendwo seht, schlagt zu. Ihr werdet es nicht bereuen!

Auch hier verwende ich die Daiwa J-Braid, allerdings in der 0,12er Version. Ich würde gerne noch dünner gehen, allerdings möchte ich auch Zander, die als Beifang draufknallen, entspannt ausdrillen können.

Köder

Die Angelei mit Gummifischen steht bei mir deutlich im Vordergrund. Im Moment habe ich nur Action-Shads im Bestand. Da allein sind aber schon einige Unterschiede zu erkennen. Sowohl für Zander, als auch für Barsche, sind schlanke, langgezogene Gummifische, mit kleinem Tellerschwanz eine Waffe. Ich habe mein Augenmerk auf den Easy Shiner ( 3″ ) von Keitech und auf den Jig’n’Swim (3″ & 5″) von Senshu gelegt. Zu dem Easy Shiner muss man glaube ich nichts mehr sagen. Den Jig’n’Swim habe ich hier in einem Testbericht ausführlich beschrieben. Gerade die 3″ Version des Jig’n’Swim, sowie die vom Easy Shiner lassen sicher perfekt an diversen Rigs anbieten. So ist man immer flexibel und kann auf verschiedene Situationen reagieren. Natürlich kann man diese Köder auch am Jigkopf oder am Skirt präsentieren. Wo gerade das Wort Jigkopf gefallen ist. Ein weiterer Köder in meiner Box zeichnet sich auch durch einen speziellen Jigkopf aus. Der Schroyber Shad von Royber. Auch hier spielt der kleine Schaufelschwanz eine große Rolle in Sachen Fängigkeit. Neben den schmalen Shads, biete ich gerade im Sommer Gummifische an, die deutlich mehr Aktion haben. Klassiker wie der Kopyto, dürfen natürlich in keiner Köderbox fehlen. Also auch nicht in meiner!

In Zukunft werden aber noch der Sea Shad von BassAssasin, sowie der Shad Impact von Keitech dazu kommen.

Neben den Gummis, sind auch Hardbaits ein fester Bestandteil meiner Tackleboxen. Für Die Barsche setze ich auf Minnows bis 8cm, sowie Crankbaits in verschiedenen Größen. Gerade die Crankbaits sind optimal um die Barsche zu suchen. Auch der Zander steht auf einen verführerisch laufenden Hardbait. Dort darf es aber eine Nummer größer sein. Ich fische hauptsächlich Minnows in den Größen 8-12cm. Gerade in warmen Sommerabenden sind die flachlaufenden Baits eine Waffe.

Wo wir gerade bei Waffen sind: der gute alte Spinner! Ich denke da muss man gar nicht so viel zu sagen. Natürlich gibt es auch dort Unterschiede, aber Größe 3 geht immer. Wichtig ist, dass sich das Spinnerblatt flüssig dreht. Da ist der Biss eigentlich schon vorprogrammiert!

Terminaltackle
Jigköpfe, Bullets, Haken und Snaps

Mindestens genauso wichtig wie die Köder, ist natürlich auch das passende Zubehör. Da ich einige verschiedene Methoden der Kunstköderangelei anwende, brauche ich natürlich auch einiges an „Kleinkram“.

Neben den üblichen Jighaken, habe ich auch immer wieder meine Rig-Box dabei. Nur was braucht man alles in einer Box wie dieser? Ich habe mich für folgende Grundausstattung entschieden:

  • Bulletweights 7g, 10g, 14g
  • Drop-Shot Bleie 7g, 10g, 14g
  • Offset-Haken
  • Wide-Gap Haken
  • Wurmhaken ( für Dropshot, durch die leichte Krümmung am Schenkel, wird der Bait nicht so schnell herunter gezogen )
  • Glasperlen

Da ich immer relativ leicht fische, wiegt die Box auch nicht ganz so viel. Wenn man natürlich mit 20g aufwärts fischt, muss man natürlich überlegen, ob man so viel Gewicht mitschleppen möchte.

Wie auf dem Bild zusehen, habe ich keine reinen Snaps. Alle Snaps haben einen Wirbel vorgeschaltet, so bekomme ich keinen Drall in die Schnur, wenn ich mit Spinner angel. Sofern ich andere Köder anbiete, klinke ich den Wirbel einfach aus. So muss ich keine Kompromisse eingehen.

Kescher
Kescher mit gummiertem Netz

An einen Kescher habe ich nicht allzu große Anforderungen. Er muss handlich und selbstverständlich groß genug sein. Vorallem sollte er aber ein gummiertes Netz haben. Denn es gibt nichts schlimmeres, als den fängigen Köder aus einem Kescher heraus zu friemeln. Mir ist genau das mal beim Zanderangeln passiert. Ich fing einen Zander auf einen flachlaufenden Minnow und nach der Landung und der Verarztung des Zettis, viel es mir auf. Der Drilling hat sich in den Maschen des Keschers eingehakt. Trotz 60 Minuten intensiver Operation an dem „Patienten“, blieb mir nichts anderes übrig, als den Wobbler heraus zu schneiden. Genau das, kann euch mit dem gummierten Netz nicht passieren!

Ich habe mich damals für ein klappbares Modell aus dem Hause DAM entschieden. Der Kescher ist schön handlich und entspricht genau den oben beschriebenen Anforderung.

Auch wenn einige von euch die Handlandung bevorzugen, denkt bitte immer dran, ein Unterfangkescher ist fast überall Pflicht! Er gehört genauso mit zur Ausrüstung, wie der Fischereischein!

Zubehör
Kleinigkeiten die entscheiden können

Bei diesen Kleinigkeiten handelt es sich teilweise um Pflichtmaterial, sowie wichtige Gegenstände, die ich am Wasser nicht missen möchte.

Was definitiv immer mit dabei sein muss:

  • Fischereischein + Erlaubniskarte
  • Lösezange
  • Messer
  • Totschläger
  • Maßband

Diese Utensilien sind gesetzlich vorgeschrieben und müssen somit immer mit ans Wasser. Ja, offiziell auch der Totschläger.

Nach der Pflicht kommt die Kür. Für mich unverzichtbar am Wasser ist Fluorocarbon, eine kleine Schere, meine Polbrille ( nicht nur bei Sonne ), je nach Tageszeit die Kopflampe und natürlich mein Notizbuch, um Fänge und Erlebnisse für euch festzuhalten. Bei den aktuellen Wetterbedingungen, darf die Sonnencreme mit LSF 50 nicht fehlen. Denkt dran, die Haut ist eines der wichtigsten Organe. Also schützt sie! Außerdem brennt es dann die nächsten Tage nicht so.

Ich hoffe ihr konntet euch einen guten Eindruck von meiner Spinnausrüstung machen. Gibt es was, auf das ihr am Wasser nicht verzichten könnt?

Falls euch mein Tackle gefallen hat und ihr Anregungen braucht, wo ihr das Tackle erwerben könnt, folgt hier eine kleine Linkliste von Shops, wo ich mein Tackle gekauft habe.

Als kleine Zusatzinfo: Die oben genannten Links unterstützen mich in kleinster Form. Ich habe mir das Tackle selber gekauft. Die Links dienen ausschließlich zu eurer Orientierung.

Ich wünsche euch schonmal ein schönes Wochenende und dicke Fische!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: